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Pressemitteilung

 


31. Januar 2020

Ein Soundcheck in sengender Sonne

Anfang Oktober auf einem Berghang der grössten kanarischen Insel, in einem grosszügigen Haus mit dem klingenden Namen «Casa Leon»: Rundherum karges Ödland, abgesehen von trockenen, sich zwischen den schwarzbraunen Steinen hervorkämpfenden Gewächsen. In der Ferne das Meer. Es ist heiss. Heisser als erwartet. Normalerweise ist es auf der Vulkaninsel um diese Jahreszeit angenehme 25 Grad. Wegen einer ungewöhnlichen Hitzewelle schwitzt man nun bei gut 35 Grad am späten Morgen. Die Veranda ist zwar voller Zelte und Schattenplätzen. Trotzdem strahlt der Steinboden eine ungeheure Hitze ab.

Wir befinden uns am Drehort von «Sing meinen Song – das Schweizer Tauschkonzert», die ab Mitte Februar auf TV24 ausgestrahlt wird (persoenlich.com berichtete). Die Sendung ist so konzipiert, dass jedem der insgesamt sieben Künstlerinnen und Künstler jeweils eine Episode gewidmet ist. In den ersten sieben Episoden wird die Sängerin oder der Sänger des Abends von den sechs anderen mit einer neuen Interpretation eines eigenen Songs überrascht, daher auch der Name «Sing meinen Song».

Die Konzerte finden in einem sehr persönlichen Rahmen statt, einzig begleitet von einer Band. Zusätzlich performt der Künstler des Abends ein eigenes Lied und kürt am Ende der Folge den Song des Abends. In der achten Episode werden ausgewählte Lieder im Duett gesungen. Für die Produktion zogen sich die sieben Schweizer Musiker aus unterschiedlichen Stilrichtungen für mehrere Tage auf Gran Canaria zurück, lebten und musizierten zusammen.

Fünfzehn Minuten Soundcheck

«Morgen! Täglich grüsst das Murmeltier», ruft Soul-Sänger Seven und versucht die Stimmung etwas anzuheizen. Die meisten der Crew- und Bandmitglieder haben nicht mehr als vier Stunden geschlafen. Der Gastgeber der Show tritt auf in kurzen Hosen, weinrotem Shirt, weissen Socken und hohen Sneakers. Er stürzt eine Tasse Kaffee hinunter und beginnt. «Wir haben 15 Minuten für diesen Soundcheck», erklärt die Regieassistentin übers Mikrofon. Es ist der vierte Drehtag. Am Set tummeln sich rund zwanzig Leute. Darunter Crew- und Bandmitglieder der Produktionsfirma Habegger, Marketingleute von CH Media sowie Online-, Print- und TV-Journalistinnen und Journalisten.

Bevor die mitgereisten Journalistinnen und Journalisten dem Soundcheck von Seven beiwohnen, erzählt Pea Weber, Produktionsleiter bei Habegger Productions, wie sie dieses Haus gefunden hatten. Insgesamt zwölf Locations hätten sie angeschaut, bis sie auf dieses kleine Hotel gestossen seien. «Gleich als wir in die Casa Leon traten, wussten wir, dass es das sein wird.» Die Casa gehört Deutschen, die auch eine Wohnung im Penthouse haben. «Die sitzen jeweils abends auf der Terrasse, schauen zu und trinken Wein», sagt Weber. Das Personal des kleinen Hotels sei sich TV-Produktionen bereits gewohnt: Bachelor Schweden wurde hier gedreht.

Insgesamt sind über hundert Leute permanent am Set. So ein Dreh müsse natürlich gut koordiniert werden. «Vor allem der logistische Aufwand ist sehr gross», erklärt Weber. Nur schon dadurch, dass es zwei Sets gibt: Das zwanzig Minuten entfernte Hotel der Stars im Ferienort Maspalomas und die kleine Casa Leon.

Nach der Ansprache von Pea Weber startet die Führung. Wir laufen durch das Haus. Es ist weitläufiger als man von aussen denken würde. Im Untergeschoss hat es sogar einen Kinosaal, wo sich die Crew während des Drehs die Sendung anschaut, so dass die Stars auf keinen Fall abgelenkt werden. «Die Sendung wird so inszeniert, dass Seven der Gastgeber ist. Es wird ihm überlassen, durch die Sendung zu führen und so lange zu machen, bis er zufrieden ist». Vor Ort sind acht Kameras, die aber möglichst versteckt sind, so dass die die Künstler nicht stören. Es gibt auch keine Regie-Anweisungen. Lediglich ein Schild werde ab und zu mit der Zeitangabe hochgehalten. Alles, um die einen möglichst intimen Rahmen zu schaffen, indem die Stars sich entfalten können.


Den ganzen Bericht finden Sie unter "persoenlich.com"

© persoenlich.com

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